Recep Tayyip Erdoğan vs. Aziz Nesin über die Scharia – Ein Zeitdokument aus dem Jahr 1994

Am 21. November 1994 geschah im türkischen Fernsehen etwas Bemerkenswertes. Der im selben Jahr gewählte islamistische Oberbürgermeister von Istanbul, Recep Tayyip Erdoğan, liess sich per Telefon in die LIVE-Sendung Ceviz Kabuğu (Nussschale; eine Anspielung auf den Nachnamen des Moderators Hulki Cevizoğlu) zuschalten. Erdoğan war zuvor von der Wohlfahrtspartei gegen den Willen seines politischen Ziehvaters Erbakan nominiert worden und hatte die Wahl aufgrund eines Korruptionsskandals mit 25% der Stimmen überraschend gewonnen. Unmittelbar nach seiner Wahl hatte er eine Pressekonferenz abgehalten und dabei unter Anderem angegeben, dass es nicht möglich sei, gleichzeitig muslimisch und laizistisch zu sein. Am 2. November 1994 hatte er sodann bei der Zeitung Milliyet ein Interview gegeben, in welchem er die Aussage “Elhamdülillah, şeriatçıyız!” (Al-hamdu lillah (Gott sei Dank), wir sind Schariaanhänger/Islamisten) gemacht hatte. Auf diese überaus bedenkliche Art und Weise hatte die Politkarriere von Erdoğan begonnen, was damals zu Diskussionen Anlass gab. In diesem historischen Kontext ist diese Sendung zu verstehen.

Zu Gast im Fernsehstudio war eines der grössten Humanisten, Intellektuellen und Schriftstellern der Türkei, Aziz Nesin, dessen Romane in viele Sprachen übersetzt wurden, im Übrigen auch ins Deutsche. Etwas mehr als ein Jahr vor dieser Sendung war Aziz Nesin ganz knapp einem Brandanschlag eines islamistischen Lynchmobs in Sivas entkommen, an dem 37 Intellektuelle, Dichter und Künstler zumeist alevitischen Glaubens umgekommen waren. Dort, anlässlich eines alevitischen Kulturfestivals, hatte Aziz Nesin öffentlich erklärt, dass er einen Teil der türkischen Bevölkerung für „feige und dumm“ halte, da sie nicht den Mut hätten, für die Demokratie einzutreten. Seine Übersetzung und teilweise Veröffentlichung des Romans „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie hatten ohnehin schon dazu geführt, dass türkische Islamisten sich bereits vor diesen Aussagen von ihm äusserst provoziert fühlten und ihn bedrohten. Nach dieser öffentlichen Erklärung, am 2. Juli 1993, versammelte sich ein Mob von ca. 20’000 teilweise äusserst aggressiven Islamisten, die nach dem Freitagsgebet vor dem Madımak-Hotel in Sivas, in dem Aziz Nesin und die alevitischen Kulturschaffenden logierten, lauthals protestierten. Anschliessend wurde das Hotel in Brand gesteckt und die Menschen wurden vom Lynchmob daran gehindert, zu fliehen. Aziz Nesin entkam mit sehr viel Glück.

Etwas mehr als nach einem halben Jahr nach dieser Sendung verstarb Aziz Nesin. Seine vielen Leuten mittlerweile als prophetisch vorkommenden Voraussagen über das, was noch kommen sollte, musste er zu seinem grossen Glück nicht miterleben. Aus meiner Sicht waren seine Aussagen, die nicht nur in diesem Video zu finden sind, im Übrigen keineswegs prophetisch sondern logische Schlussfolgerungen eines aufmerksamen und klugen Intellekts, den er nun einmal besass. Aziz Nesin war eines der scharfsinnigsten Intellektuellen der Türkei, der immer Tacheles sprach und sich nie ein Blatt vor den Mund nahm.

Im Nachfolgenden werde ich einen Ausschnitt dieser Sendung möglichst originalgetreu ins Deutsche übersetzen und dort, wo es für das Verständnis eines deutschsprachigen Lesers erforderlich erscheint, Kommentare und Erklärungen abgeben. Die Übersetzung ist in kursiver Schrift wiedergegeben. Der übersetzte Ausschnitt fängt mit der Zuschaltung Erdoğans an.

Unmittelbar vor dem Anruf hatte Aziz Nesin in der Sendung die am 2. November 1994 in der Zeitung Milliyet veröffentlichte Aussage Erdoğans “Elhamdülillah, şeriatçıyız!” (Al-hamdu lillah (Gott sei Dank), wir sind Schariaanhänger/Islamisten) kritisiert. Dazu noch eine wichtige Vorbemerkung: Der türkische Begriff „Şeriatçı“ kann meines Erachtens am besten mit Islamist übersetzt werden und wird in der türkischen Alltagssprache durchaus in dieser Bedeutung verwendet. Da der türkische Begriff „Şeriatçı“ das Wort „Şeriat“ (Scharia) beinhaltet, habe ich „Şeriatçı“ im vorliegenden Text mit Schariaanhänger übersetzt.

***

Fernsehmoderator: (…) Lassen wir uns daher mit ihm verbinden, sofern es mit unserem Thema zusammenhängt. Ja. Guten Abend.

Erdoğan: Guten Abend.

Fernsehmoderator: Bittemein Herr.

Erdoğan: Ich bedanke mich zunächst bei Herrn Hulki. Herr Aziz Nesin hat über mich einen Ausdruck verwendet. Er hat gesagt, dass der Oberbürgermeister von Istanbul gesagt habe „Ich bin ein Schariaanhänger“. Er sagte Dinge wie „In einer Türkei, wo sich solche Leute aufhalten“ etc. „die Leute, die diese Leute grossgezogen haben“ und dies und das. Natürlich gab es dann auch Angriffe auf die Imam-Hatip-Schulen. Das wurde auch getan. Jetzt würde es mich interessieren. Nun behauptet Aziz Nesin über sich selbst, dass er ein Intellektueller sei (Erdoğan verwendet hier den Begriff „aydın“, was mit dem Wort „aydınlık“ verwandt ist, was so viel wie Helligkeit bedeutet; somit ist ein aydın in diesem Sinne ein „Erhellter“ sprich ein Intellektueller). Natürlich ist es nicht möglich, auch die Beschreibung von Helligkeit und die Beschreibung von Dunkelheit zu begreifen (der Satz enthält zwar ein Wortspiel, wobei er auch auf Türkisch wenig Sinn ergibt). Was ist denn das für eine Helligkeit (ein intellektuelles Dasein), wenn er sich anschickt, gegenüber einem Menschen, der sagt „Ich bin ein Schariaanhänger“, sich dahingehend auszudrücken, dass er sich davon gestört fühlt? In dieser Türkei sagen 98% „Ich bin ein Muslim“. Ich weiss nicht, ob Aziz Nesin damit einverstanden ist oder nicht. Und Aziz Nesin ist eine Person, die dafür bekannt ist, die über sich sagt „Ich bin Atheist“ (wörtl.: Ich bin ohne Religion“; für einen gläubigen Türken wie Erdoğan ist diese Eigenschaft (dinsiz) nicht wertneutral wie in der deutschen Sprache sondern etwas äusserst Negatives; so bezeichnen sich türkische Atheisten “ateist” und nicht etwa “dinsiz”). Kurz vorher hatte er auch angegeben „Ich glaube nicht an Gott“ etc. Wir fühlen uns davon nicht gestört, dass Aziz Nesin nicht an Gott glaubt. Wir fühlen uns auch nicht davon gestört, wenn er sagt „Ich bin Atheist“. Das gibt es oder nicht. Das geht uns auch nicht in diesem Masse etwas an. Wir sprechen über die Wahrheiten, an die wir glauben und er selbst spricht über die Wahrheiten, an die er glaubt. Und auch auf der ideellen Ebene respektieren wir dies (Erdoğan hat im weiteren Verlauf seiner Politkarriere bewiesen, dass er keinerlei Respekt vor anderen Meinungen hat, wie dies von einem Islamisten nicht anders zu erwarten ist, schon gar nicht gegenüber den Atheisten, die er immer wieder beschimpft, respektive den Begriff Atheist sogar als Schimpfwort verwendet hat). Aber im Gegenzug zu diesem Respekt auf der ideelen und gedanklichen Ebene verlangen wir, dass man auch gegenüber unseren Gedanken und Ideen Respekt zeigt. Ich persönlich hätte es mir gewünscht, dass Herr Aziz Nesin gelernt und gelesen hätte, wieso ich diesen Begriff verwende, wenn ich „Ich bin ein Schariaanhänger“ sage. Es ist offensichtlich, dass er nur die schwarzen Überschriften der in den Zeitungen veröffentlichten Nachrichten liest. Er liest den Rest nicht. Diese Aussage war eine Antwort auf eine Frage, die sich auf die Beschreibung der Scharia in Meydan / Larousse (das türkische Pendant der Brockhaus Enzyklopädie bestehend aus mehreren Bänden) bezieht. Und wenn wir ihn bitten dürften, in der im Jahr 1985 gedruckten Ausgabe von Meydan / Larousse, im 11. Band, auf der Seite 764 nachzuschlagen. Dort wird die Scharia in der Meydan Larousse, die von den Franzosen gedruckt wurde, so beschrieben:

„Die Scharia (ist) das muslimische Gesetz, das von den Versen des Korans und der Hadithe abgeleitet wird und sich auf religiöse Grundlagen abstützt; islamisches Recht; Gottesbefehl; „şeriat-ı garrâ“ (“grosse und leuchtende Scharia” auf neo-ottomanisch); islamische Religion; Gottesbefehl; die Scharia des Propheten Jesus; die Gebote, die vom Propheten Moses an die Gottesdiener überliefert wurden“,

d.h. die Grundlage des heutigen Staates Israel (das ist also eine Deutung von Erdoğan und nicht von Meydan / Larousse). Jetzt wird die Scharia hier so erklärt und gesagt, dass die Religion Islam Scharia bedeute. Wer ist Muslim? Ein Muslim ist ein Mensch, der an die Religion des Islam glaubt. Wenn ich sage „Al-ḥamdu lillāh (Gott sei Dank), ich bin ein Muslim“, bin ich aufgrund dieser Beschreibung hier auch berechtigt, „Al-hamdu lillah, ich bin ein Schariaanhänger“ zu sagen. Von dieser Beschreibung hier kann nur diese Bedeutung hervorgehen. Wenn nun Herr Nesin frei und berechtigt ist zu sagen „Ich bin Atheist“, wieso sollte ich das Recht nicht bekommen zu sagen „Ich bin Muslim, ich bin ein Schariaanhänger“. Ist das Ideen- und Meinungsfreiheit und ist das sein Verständnis, ein Intellektueller zu sein?“

Fernsehmoderator: „Fragen wir ihn doch gleich danach, mein Herr!“

Aziz Nesin: „Ja, weil dies verfassungswidrig ist, deshalb. Der Scharia anzugehören (Islamismus) widerspricht der Verfassung. In Artikel 2 der Verfassung steht, dass der Staat der Türkischen Republik laizistisch ist. Entweder ändert ihr diese Verfassung ab – und vermutlich wird sie demnächst abgeändert und die Scharia wird an ihre Stelle kommen (an dieser Stelle hört man Erdoğan lachen), es sieht danach aus – oder ihr befolgt die Verfassung. Man kann nicht zugleich laizistisch sein und die Scharia befürworten (an dieser Stelle, bei der Aziz Nesin Erdoğans Aussage anlässlich seiner Pressekonferenz nach seiner Wahl zitiert, wird er von diesem kurz unterbrochen).

Erdoğan: Schau, das ist sehr schön (was Sie gesagt haben)! Richtig!

Aziz Nesin: (…) und das ist nicht möglich. Nicht möglich. Ich bin dafür, dass Muslime sagen dürfen, dass sie Schariaanhänger sind. Aber ich bin nicht dafür, dass sie sich verfassungswidrig benehmen.

Sie können mich nicht aushalten. Sie haben bewiesen, dass Sie mich nicht aushalten können. An dem Tag, als Sie Bürgermeister von Istanbul wurden, haben Sie gesagt “Ich werde den Namen von Aziz Nesin von Istanbul wegkratzen!” (d.h. die Erinnerung an ihn löschen). Sie können meine Existenz nicht aushalten! Das ist nicht möglich! Ich habe ohnehin keinen Namen in Istanbul. Was werden Sie wegkratzen? Welchen Namen, den ich haben soll? Sie haben das gesagt und Sie haben das nicht dementiert. Wie werden Sie mich wegkratzen? Sie sind ein Schariaanhänger! Wie viele Intellektuelle wie mich wollen Sie noch wegkratzen? Wenn Sie einmal eine Macht in die Hand bekommen, werden Sie, sobald Sie diese Macht haben, diese verwenden! Sehen Sie… 

Erdoğan: Schauen Sie… Ich lache über diese Äusserungen von Ihnen. Ich habe keine Sorgen wie „den Namen von Aziz Nesin wegzukratzen“. Und Ich habe als Oberbürgermeister von Istanbul bei meinem Stadtverwaltungsparlament eine neue Verwaltungspraxis eingebracht. Und das können Sie bei jenen Leuten nachfragen und erfahren, die Ihre Meinungen teilen.

Aziz Nesin: Mein Herr. Das haben Sie gesagt. Alle Zeitungen haben dies geschrieben.

Erdoğan: Nein, so etwas habe ich nicht gesagt.

Aziz Nesin: Und sie haben (diese Aussage) nicht dementiert. Dementieren Sie! Dementieren Sie sie jetzt! Sagen Sie „Ich habe nicht gesagt, dass ich den Namen von Aziz Nesin von Istanbul wegkratzen werde“.

Erdoğan: Sehr geehrter Herr Nesin…

Fernsehmoderator: Mein HerrHerr Erdoğan, haben Sie diese Worte nun ausgesprochen oder nicht?

Erdoğan: Nein. Ich sage, dass ich das nicht gesagt habe.

Fernsehmoderator: Wieso haben Sie dann nicht dementiert?

Erdoğan: Ich sage doch… Ich habe bei der Stadtverwaltung eine neue Verwaltungspraxis (wörtlich sagt er Brauch / Gewohnheitsrecht) eingeführt. Und diese Praxis lautet wie folgt: Bitte kommen Sie nicht mit Vorschlägen zur Änderung von Namen, die an die Strassen, Gassen und Parks von Istanbul gegeben wurden. Das ist die Praxis. Weil dies (eine Namensänderung) nach 10 Jahren, nach 15 Jahren bei der Erkennung einer Strasse oder einer Gasse Schwierigkeiten verursacht. Aber sofern Sie eine neue Strasse eröffnen oder einen neuen Park eröffnen, dort können Sie den Namen geben, den Sie wollen. Ich habe so etwas nicht gesagt. So zum Beispiel wurde diese Woche wieder beim Parlament eine solche Verhandlung durchgeführt. Ich habe so etwas nicht gesagt.

Aziz Nesin: Mein Herr mein…

Erdoğan: Erlauben Sie bitte, Herr Nesin…

Aziz Nesin: Bitte…

Erdoğan: Die Medien sagen sehr viele Dinge über mich und über diese Dinge. Obwohl ich nicht „Ich werde das Theater schliessen“ gesagt habe, haben die Medien geschrieben, dass ich das Theater schliessen werde. Auch so etwas hat es nicht gegeben. (Übrigens hat er zahlreiche Theater und andere Kultureinrichtungen schliessen lassen; von den Zeitungen wollen wir erst gar nicht sprechen) Wenn ich anfangen würde, auf alles, was die Medien schreiben, eine Antwort zu geben, müsste ich meine Aufgabe als Bürgermeister aufgeben. Ich müsste, nur um den Medien schnell Antworten zu beschaffen, absitzen. Ich beschäftige mich nicht mit dieser Art von Dingen und solchen einfachen Themen. Was soll schon geschehen, wenn ich Ihren Namen wegkratze oder nicht wegkratze? Entscheidend ist Ihre Meinung. Es ist ein anderes Thema, wie lange diese erhalten bleibt und fortgeführt wird. Und ich habe erklärt, dass ich auch gegenüber dieser Sache respektvoll sein werde (die Welt hat mittlerweile gesehen, wieviel Respekt Erdogan vor anderen Meinungen hat; hier ist seine Taqiya sehr gut wahrzunehmen; Islamisten ohne Macht geben immer vor, dialogbereit und respektvoll vor anderen Meinungen zu sein). Bleibt noch zu erwähnen. In unserem Verständnis, in unserem Grundsatz (er spricht von seiner islamistischen Ideologie) ist folgendes vorhanden. Ich akzeptiere die Meinungen von Aziz Nesin nicht. Aber ich habe gegenüber Aziz Nesin Respekt in seiner Eigenschaft als Mensch. Wissen Sie warum? Gemäss meinem Glauben ist derjenige, der Sie erschaffen hat, mein Gott. Er hat auch mich erschaffen. Und unser Grundsatz ist das Verständnis der Aussage „Wir lieben den Erschaffenen, mehr als den Erschaffer“. (Deshalb will er vermutlich die Todesstrafe wieder einführen) Ich lege dieses Thema nun beiseite. Aber ich bin ein Muslim. Schauen Sie, ob der Staat der Ideologie der Scharia folgt oder nicht, das ist ein anderes Thema. Das ist, was in der Verfassung steht. Aber er kann nichts darüber sagen, dass eine Person Schariaanhänger ist oder nicht. Ich bin ein Muslim. Ein Mensch, der sagt „Ich bin ein Muslim“, ist verpflichtet zu sagen, dass er ein Schariaanhänger ist gemäss dieser Beschreibung. Dies befiehlt die Wissenschaft. Das ist das, was die Wissenschaft verlangt, aber dass der Staat laizistisch ist, das ist eine andere Angelegenheit. Lasst uns die beiden Dinge nicht miteinander vermischen. Ich spreche von meiner Person, von meiner Person.  Ich bin ein Muslim. Wenn ich sage, dass ich ein Muslim bin, ist jeder, der über sich sagt, er sei ein Muslim, ist gleichzeitig ein Schariaanhänger. Wieso ist er ein Schariaanhänger? Die Wissenschaft befiehlt dies so.

Fernsehmoderator: Haben Sie unabhängig von Ihrer persönlichen Sichtweise und Ihrem Glauben irgendeine Bestrebung, bei der Stadtverwaltung Ihre Schariaansichten durchzusetzen, oder sind…

Erdogan: Nein, nein, nein (…)

Erdogan

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